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Alternativen sind gefragtUnterbauung
des Vorplatzes findet immer weniger Anhänger. Stiftung im Gespräch.
SIMONE KOPS (NRZ, 24.01.2004) |
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HILDEN.
Genau
wissen wollten es die Hildener im vollbesetzten Bürgersaal bei der
Podiumsdiskussion zum Bahnhof. Doch zum Bedauern nicht nur der
gastgebenden Bürgerinitiative „Mut“ fehlten sowohl die Eigentümer
als auch der potentielle Investor Eckhard Schmitz, der seit Monaten mit
seinem Projekt „Bowling-Center unter dem Bahnhofsvorplatz“ von sich
reden macht. Wer blockiert
wen, war die Gretchenfrage, der Moderator Dirk Reuschenberg eisern
nachging. „Der Investor kann das Tempo bestimmen, er muss die nötigen
Schritte tun“, erklärte Bürgermeister Scheib mit Blick auf die trotz
Fristverlängerung immer noch fehlenden Unterlagen. Entschieden gegen Schmitz' Pläne wandten sich sowohl der Vertreter der benachbarten Eigentümer-gemeinschaft als auch BUND-Chef Dieter Donner. Für beide steht fest, dass die bis zu 120 Jahre alten Platanen vor dem Bahnhof die Unterbauung nicht überleben würden. Von den Bürgern gedrängt, gab der
Technische Beigeordnete Max Rech schließlich Teile eines städtischen
Konzeptes preis, für den Fall, dass die Eigentümer sich auch anderen
Investoren öffnen: Eine Tanzschule, Erlebnisgastronomie, eine
Fahrradstation samt Fachgeschäft im Bahnhof, keine Unterbauung des
Vorplatzes. Die von Museumsvereinschefin Elisabeth Harsewinkel angemahnte
Wirtschaftlichkeit einer Nutzung sah Rech durch die Einbeziehung der städtischen
Grundstücke beiderseits des Gebäudes im Bereich des Möglichen. Die
Mut-Vorsitzende Ursula Probst hörte es interessiert. Sie schlug vor, eine
Stiftung für den Erwerb zu gründen. „Es ist alles denkbar, aber es
bedarf der Zustimmung durch den Rat“, stellte Scheib klar. Das Gremium
hat Anfang März zu entscheiden, ob es trotz aller Schwierigkeiten am
Schmitz-Konzept festhalten oder ihm endgültig den Rücken kehren will. (Ko)
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