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Hildener Bahnhof - Eine Schande für die Stadt
Als Besucher der Drupa in Düsseldorf nächtigten wir in einem Hotel Hilden.
Mit Freude nahmen wir die Nähe unseres Hotels zum Bahnhof zur Kenntnis, um so bequem am Abend per S-Bahn noch in die Düsseldorfer
Altstadt fahren zu können. Der Bahnhof selbst kann allerdings nicht als
Visitenkarte für Hilden angesehen werden.
Wir waren froh, dass wir nicht allein, sondern in einer größeren Gruppe waren. In der Unterführung zum
Bahngleis schlängelten wir uns durch Spucke und Erbrochenem hindurch.
Der Bahnhof befindet sich in einem unfassbaren Zustand - nicht einmal würdig der Zustände des einstmals
real existierenden Sozialismus in östlichen Nachbarländern. Wie soll da die Bahn Kunden gewinnen?
Und welches Bild geben Sie als Stadt da gegenüber fremden Besuchern ab? Seien Sie uns nicht böse,
dass wir Ihnen unsere Eindrücke so drastisch mitteilen: der Bahnhof hinterlässt beim Gast einen schalen
Geschmack (und vor allem Geruch).
Dieser Bahnhof ist eine Schande für die Stadt Hilden.
Hans-Ulrich Wetzet,
Mühlacker
Leserbrief in der RP vom 24.05.2004
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