|
|
Presseerklärung der Bürgeraktion vom 02.10.2002: |
Projekt "Gewerbepark Giesenheide" aufschieben!- Gerichtsurteil abwarten!
Die BA-Fraktion unterstützt die Anregung eines "besorgten
Steuerzahlers", die Erschließungs- und Baumaßnahmen in der Giesenheide
mindestens solange aufzuschieben bis das Oberverwaltungsgericht Münster über
die Normenkontrollklage entschieden hat.
Angesichts der völlig ungewissen Entwicklung des Haushalts der Stadt Hilden
hält die BA einen vorläufigen Stopp des auch rechtlich umstrittenen
Bauprojekts, das mindestens 5 Millionen EUR kosten wird, für geboten und
vertretbar.
Die Stadtverwaltung selbst schließt nicht aus, dass das Oberverwaltungsgericht
"Mängel" erkennt. Vor diesem Hintergrund ist die weitere Realisierung
dieses Bauprojekts zumindest fahrlässig.
Die BA-Fraktion tritt deshalb für den Aufschub der Erschließungs- und
Baumaßnahmen in der Giesenheide (Moratorium) bis zum endgültigen
Gerichtsurteil ein.
CDU und SPD, für die die Bebauung der Giesenheide offenbar zu einem
"Prestigeobjekt" geworden ist, sollten ihrer Verantwortung für die
Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger gerecht werden und einem Moratorium
zustimmen. Beide Parteien könnten ihr Gesicht wahren. Damit wäre der
"Gewerbepark" Giesenheide nicht gestorben.
Vor dem Hintergrund der im Jahr 2003 anstehenden Entscheidungen wird die
BA-Fraktion insbesondere das Abstimmungsverhalten der SPD mit großem Interesse
verfolgen.